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Einblicke ins Executive Sparring

Was sich klärt.
Was sich verändert.

Drei Situationen, in denen fachliche Erfahrung allein nicht weiterführt – und der Blick auf Rolle, Motive und Dynamiken neue Handlungsmöglichkeiten öffnet.

01

Rollenwechsel · Selbstführung · Führungspräsenz

Anonymisierter Praxisfall · Begleitung läuft

Der Schritt in den Vorstand gelingt. Das Ankommen braucht mehr.

Ein erfahrener Manager möchte in den Vorstand. Im Coaching will er seine eigene Position schärfen, seinen künftigen Beitrag klären und gegenüber anderen Vorstandsmitgliedern souveräner auftreten. Zugleich steht er unter erheblichem Druck: Viele Anforderungen beantwortet er mit noch mehr persönlichem Einsatz. Er reagiert viel und nimmt sich zu wenig Raum für eigene Prioritäten.

Mit der Berufung verändert sich die Aufgabe

Der Schritt in den Vorstand gelingt. Doch er stellt fest, dass er den Rollenwechsel unterschätzt hat: Formal ist er bereits angekommen, innerlich orientiert er sich noch an vertrauten Maßstäben. Operative Nähe, hohe Verlässlichkeit und das Erfüllen fremder Erwartungen haben ihn erfolgreich gemacht. Jetzt braucht es zusätzlich strategischen Abstand, klare Grenzen und eine eigene Position im Vorstandsteam.

Die Arbeit im Sparring

Zu Beginn steht eine Standortbestimmung: Welche Stärken tragen ihn? Welche Muster setzen ihn unter Druck? Und welches Führungsverständnis braucht die angestrebte Rolle? Unterstützend beziehen wir die Hogan-Persönlichkeitsdiagnostik ein und besprechen die Ergebnisse anhand konkreter beruflicher Situationen. Im weiteren Verlauf verbinden wir Selbstkenntnis mit der praktischen Ausgestaltung seiner Vorstandsrolle: Wofür will er stehen? Wo liegt sein eigener Beitrag? Was muss er abgeben, um diesen Beitrag leisten zu können? Wir arbeiten an Delegation, dem bewussten Umgang mit Belastung und einer deutlicheren persönlichen Präsenz. Dazu gehören Leitbilder für die neue Rolle, eine Not-to-do-Liste und die Vorbereitung konkreter Führungssituationen. Unterschiedliche Arbeitsweisen im Vorstandsteam werden zum Anlass, Sachfragen, Erwartungen und persönliche Reaktionen genauer auseinanderzuhalten.

Was sich bereits verändert

Im Verlauf berichtet er von besseren Strukturen, mehr Freiraum im Kalender und einem bewussteren Umgang mit Druck. Bei einem wichtigen Führungskräfteformat erlebt er sich als präsent und wohl in seiner neuen Rolle. Die weitere Arbeit richtet sich darauf, diese Entwicklung unter Belastung zu stabilisieren und die eigene Position im Vorstandsteam konsequent auszufüllen.

Ein Vorstandsmandat verändert die Verantwortung sofort. Das eigene Rollenverständnis muss mitwachsen – damit aus ständigem Reagieren bewusste Führung wird.

02

Berufliche Neuorientierung · Selbstführung · Auswahlgespräche

Anonymisierter Praxisfall · Begleitung läuft

Die nächste Position suchen. Den eigenen Standpunkt finden.

Ein Top-Manager einer Bank möchte sich beruflich weiterentwickeln. Mehrfach hat er sich auf interne Positionen beworben, die gewünschte Aufgabe jedoch nicht erhalten. Die aktuelle Arbeitssituation belastet ihn zunehmend. Er kommt mit zwei verbundenen Anliegen ins Coaching: persönlich stabiler werden, eigene wiederkehrende Muster verstehen und tragfähige berufliche Alternativen prüfen. Er möchte klarer erkennen, was zu ihm passt, und seine Möglichkeiten selbstbewusster vertreten.

Was die Neuorientierung erschwert

Bei beruflichen Rückschlägen und Konflikten gerät schnell die eigene Person infrage. Hohe Leistungsansprüche, Selbstzweifel und die starke Orientierung an Erwartungen anderer erschweren eine nüchterne Einschätzung: Was liegt an den Rahmenbedingungen? Wo besteht eigener Entwicklungsbedarf? Und wo bewertet er sich strenger, als es seine tatsächlichen Fähigkeiten rechtfertigen? Diese Unterscheidung wird zu einem wichtigen Teil der gemeinsamen Arbeit.

Die Arbeit im Sparring

Wir betrachten persönliche Prägungen dort, wo sie seine heutigen Entscheidungen und beruflichen Beziehungen beeinflussen. Er lernt, vertraute Selbstbewertungen zu hinterfragen, eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen und seine Position auch in angespannten Situationen zu vertreten. Parallel klären wir seine beruflichen Kriterien: Welche Verantwortung möchte er übernehmen? Unter welchen Bedingungen kann er wirksam arbeiten? Was soll bei einem Wechsel tatsächlich anders werden? Im Verlauf eröffnet sich eine konkrete Perspektive bei einer anderen Bank. Mit der Einladung zum Gespräch kommt ein weiterer Schwerpunkt hinzu: die gezielte Vorbereitung auf das Auswahlverfahren – auf Vorstellungsgespräche und ein mögliches Assessment Center. Dabei verbinden wir die persönliche Klärung mit einer überzeugenden Darstellung seiner Erfahrung, seiner Stärken und seines Führungsverständnisses.

Was sich bislang verändert

Er berichtet von mehr innerer Stabilität, größerer Ruhe und Gelassenheit sowie besserem Schlaf. In einer angespannten Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzten gelingt es ihm nach eigener Schilderung, ruhig zu bleiben und Grenzen zu setzen. Die externe Karriereoption wird nun konkret geprüft und vorbereitet. Eine Stellenzusage steht noch aus. Zugleich gewinnt er einen klareren Maßstab dafür, welche Aufgabe und welches Umfeld zu ihm passen.

Die nächste Position soll ein bewusst gewählter Schritt werden: mit einem realistischen Blick auf die eigenen Fähigkeiten und einer klaren Vorstellung davon, wie er führen und arbeiten möchte.

03

Private Equity · Berufliche Entscheidung · Persönliche Neuorientierung

Anonymisierter Praxisfall · Begleitung abgeschlossen

Die Karriere war erfolgreich. Der nächste Schritt sollte zum eigenen Leben passen.

Ein langjähriger Managing Director im Private-Equity-Umfeld steht vor einer grundsätzlichen Entscheidung. Trotz einer erfolgreichen Laufbahn bleiben erwartete Anerkennung und der erhoffte nächste Karriereschritt aus. Rückmeldungen zu seiner weiteren Entwicklung lassen für ihn wesentliche Fragen offen. Soll er bleiben und seine Position im Unternehmen weiterentwickeln? Oder ist es Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen? Mit diesem Auftrag beginnt die Begleitung: Klarheit gewinnen, eine tragfähige Entscheidung treffen und die nächsten Schritte daraus ableiten.

Was hinter der Entscheidung steht

Die Frage nach dem Arbeitgeber führt zu einer persönlicheren Frage: Welches Leben möchte er mit seiner Karriere eigentlich ermöglichen? Wir untersuchen, welche Ziele seinen eigenen Wünschen entsprechen und welche er über Jahre nahezu selbstverständlich verfolgt hat. Dabei unterscheiden wir zwischen persönlichen Werten, die ihm Orientierung geben, und inneren Antreibern, die zu seinem Erfolg beigetragen haben, ihn zugleich aber viel Energie kosten.

Die Arbeit im Sparring

Den Auftakt bildet ein ganztägiger Deep Dive. Im Mittelpunkt stehen sein Warum, Wie und Wohin: Was ist ihm wesentlich? Wie möchte er arbeiten und leben? Welche Wünsche stehen hinter seinen beruflichen Zielen?

Know Yourself

Eigene Werte, Motive und Antreiber verstehen. Wünsche und Lebensziele konkretisieren und mit der bisherigen beruflichen Ausrichtung abgleichen. Reflexionsmodelle wie Ikigai unterstützen diese Klärung.

Grow Yourself

In anschließenden Coaching- und Sparring-Sitzungen übersetzen wir die Erkenntnisse in den Alltag: Prioritäten setzen, mit Stress umgehen, Grenzen ziehen und bewusster mit der eigenen Energie umgehen. Interne und externe Perspektiven werden an den erarbeiteten Kriterien geprüft.

Show Yourself

Die gewonnene Klarheit nach außen vertreten. Wir besprechen konkrete Kontakte, Gespräche und die eigene Positionierung: Wie beschreibt er seinen nächsten Schritt? Welche Möglichkeiten möchte er verfolgen? Und wie tritt er dafür ein?

Was die gewonnene Klarheit verändert

Er entscheidet sich, das Unternehmen zu verlassen und seiner Familie zunächst bewusst Vorrang zu geben. Die intensive Begleitung ist abgeschlossen; ein loser Austausch besteht weiter.

Als wesentlichen Gewinn beschreibt er die zurückgewonnene innere Ruhe und Gelassenheit. Er fühlt sich mehr bei sich selbst und blickt anders auf seinen weiteren Berufsweg: Die eigenen Werte bilden einen inneren Kompass, an dem er künftige Mandate und berufliche Aktivitäten ausrichten kann.

Er erkennt klarer, welche Aufgaben, Menschen und Rahmenbedingungen zu ihm passen – und wofür er seine Energie einsetzen möchte. Das eröffnet ihm die Möglichkeit, beruflichen Erfolg künftig stärker mit persönlichem Sinn zu verbinden.

Der Wert der Klarheit reicht über eine einzelne Entscheidung hinaus: Sie gibt ihm Ruhe im Heute und einen verlässlichen Maßstab für das, was als Nächstes kommt.

Ihre Situation

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Im vertraulichen Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen und ob Executive Sparring der passende Rahmen ist.

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